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Am 27.4.1802 wurde die Kirche in Neunkirchen geplündert. Dabei wurden der Pfarrer, seine Frau und deren beiden Schwestern schwer misshandelt. Die Räuber hatten die Kirchentür besetzt und die Glockenstränge abgeschnitten, damit nicht “Sturm geläutet” werden konnte. Allen Leuten, die zu Hilfe kommen wollten, wurde mit Totschlag gedroht. Nachdem die Banditen ihre Beute (Geld, Schmuck, den goldenen Kelch in der Kirche und andere Wertgegenstände) in Sicherheit hatten, zogen sie wieder ab.

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Als sie eines Tages die Bewohner des Schlosses Lichtenberg (Beamte des damaligen Landgerichts) heimsuchten, und dort die Wäsche stahlen, ging man ihnen zu Leibe. Auf Ersuchen der Herren des Gerichts wurde aus Darmstadt ein Trupp Soldaten in das Fischbachtal beordert, der das Diebesnest ausfindig machte und ausräucherte. Die Mitglieder der Bande, denen man Morde nachweisen konnte, wurden in Darmstadt enthauptet, die übrigen erhielten längere Freiheitsstrafen.